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Schulordnung

1. Grundsatz

  • Die Schulordnung regelt alle Belange des Schulbetriebes mit Ausnahme des Unterrichtes selbst. Sie bestimmt mit einfachen und klaren Regeln das Verhalten, die Rechte und Pflichten aller Beteiligten und unterstützt damit das Erreichen der Lernziele.
  • Der gegenseitige Umgang soll offen, ehrlich, tolerant und im Grundsatz wertschätzend sein.
  • Bei Fragen, Unklarheiten oder Differenzen soll rechtzeitig das Gespräch mit der Lehrperson gesucht werden. Bei Bedarf ist die Schulleitung zu orientieren und gegebenenfalls miteinzubeziehen.
  • Die Schulordnung basiert auf dem Aargauischen Schulgesetz vom 17. März 1981 und der Verordnung über die Volksschule vom 26. Juni 2012.

2. Organisatorisches

Unterrichtsbeginn und –ende

  • Der Aufenthalt auf dem Schulareal ist erst 15 Minuten vor Schulbeginn gestattet. Nach Unterrichtsende ist der Heimweg unverzüglich anzutreten.
  • Die Eltern sind verpflichtet, ihre Kinder rechtzeitig und gemäss Stundenplan in den Unterricht zu schicken und deren rechtzeitige Rückkehr zu überwachen.

Pausen

  • Während der grossen Pausen ist das Schulhaus zu verlassen. Den Schülerinnen und Schülern stehen in dieser Zeit der Pausenplatz und der Sportplatz zur Verfügung.
  • Das Schulareal darf während der Unterrichtszeiten und der Pausen nur mit Genehmigung einer Lehrperson verlassen werden.

Kleidung / Hausschuhe

  • Alle Schulzimmer, Pavillon und Singsaal dürfen nur in Hausschuhen betreten werden. Im Werkraum sowie bei jedem Verlassen der Schulgebäude sind Schuhe zu tragen.
  • Die Kleidung sollte der Witterung angepasst und sauber sein.
  • Kleider und Sporttaschen sind in der Garderobe aufzubewahren. Jeweils am Freitag sind diese mit nach Hause zu nehmen.
  • Persönliche Gegenstände wie Znüniböxli sind am Ende des Schultages mit nach Hause zu nehmen.

Schulweg

  • Aus versicherungstechnischen Gründen haben die Schülerinnen und Schüler den Schulweg (hin und zurück) auf dem ordentlichen Weg und unverzüglich zurückzulegen. Die Verantwortung liegt bei den Eltern.
  • Die Benützung von Mofas, Velos, Rollbrettern, Skates u. dgl. auf dem Schulweg ist nicht erwünscht.

Schulbesuche

  • Elternbesuche sind erwünscht und grundsätzlich jederzeit möglich. Um den Unterricht nicht unnötig zu stören, soll der Besuch zum Stundenanfang erfolgen. Aus wichtigen Gründen kann die Lehrperson den Besuch einschränken oder verschieben. Schulbesuche sollen deshalb vorher angemeldet werden.

Elterngespräche

  • Gespräche zwischen der Lehrperson und den Eltern über die Leistungen und sonstige Befindlichkeiten ihres Kindes finden regelmässig statt.
  • Die Besprechungen sind anzumelden und zu den angebotenen Zeiten wahrzunehmen.

Absenzen                                                                          

  • Unvorhersehbare Absenzen (z.B. Krankheit) der Schülerin oder des Schülers sind der Lehrperson von den Eltern vor Unterrichtsbeginn mit der geschätzten Dauer der Abwesenheit schriftlich oder telefonisch mitzuteilen. Erscheint der Schüler oder die Schülerin nicht zum Unterricht, erkundigt sich die Lehrperson bei den Eltern nach dem Verbleib (Sicherheitsaspekt).
  • Auf Verlangen der Lehrperson oder der Schulleitung ist ein ärztliches Attest vorzulegen.
  • Arzttermine u. dgl. sollen nach Möglichkeit ausserhalb der Unterrichtszeit vereinbart werden. Ist dies in Ausnahmefällen nicht möglich, informieren die Eltern die Lehrperson rechtzeitig über die Absenz.
  • Der während der Absenz versäumte Lehrstoff und die Hausaufgaben sind unaufgefordert nachzuholen.
  • Schulanlässe ausserhalb der ordentlichen Unterrichtszeiten sind grundsätzlich obligatorisch. Ist ein Schüler oder eine Schülerin aus wichtigen Gründen verhindert, muss von den Eltern eine schriftliche, begründete Abmeldung bei der Klassenlehrperson erfolgen.

Urlaub

  • Gemäss § 38 Abs. 1 des Schulgesetzes hat der Schüler oder die Schülerin Anspruch auf einen freien Schulhalbtag pro Quartal. Innerhalb eines Schuljahres können diese Halbtage kumuliert bezogen werden. Der Bezug ist von den Eltern mindestens zwei Tage vor dem vorgesehenen Termin mit dem dafür vorgesehenen Formular bei der Lehrperson anzumelden.
  • Die Klassenlehrperson kann pro Schulhalbjahr aus wichtigen Gründen einen zusätzlichen Urlaub bis zu einem Tag gewähren.
  • Die Eltern haben das Recht, ihr Kind für 10 Tage während der ganzen Kindergarten- und Primarschulzeit beurlauben zu lassen. Die Tage können einzeln oder am Stück bezogen werden. Dabei werden alle Tage des Urlaubs als ganze Tage berechnet, unabhängig davon, ob nur den halben Tag oder gar kein Unterricht (z.B. freier Mittwoch im 1. Kindergartenjahr) stattfindet. Die Urlaubstage sind nicht mit den freien Schulhalbtagen gemäss § 38 kumulierbar. Der Bezug ist mindestens vier Wochen im Voraus bei der Schulleitung anzumelden.
  • Zusätzliche Urlaubstage werden nur aus wichtigen Gründen bewilligt. Ein entsprechendes Gesuch ist mindestens vier Wochen im Voraus bei der Schulpflege einzureichen.
  • Der während des Urlaubes versäumte Lehrstoff und die Hausaufgaben sind unaufgefordert nachzuholen.

Dispensationen

  • Gemäss § 13 der Verordnung über die Volksschule kann die Schulpflege Schülerinnen und Schüler aus folgenden Gründen vom Unterricht dispensieren:

a) Besondere Anlässe im persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler

b) Hohe religiöse Feiertage oder entsprechende besondere Anlässe

c) Vorbereitung und aktive Teilnahme an bedeutenden wissenschaftlichen, kulturellen und sportlichen Anlässen.

d) Aussergewöhnlicher Förderbedarf von besonderen Begabungen.

Ein entsprechendes Gesuch ist mindestens vier Wochen im Voraus an die Schulpflege zu richten.

Benützung der Sportanlagen und des Spielplatzes im Schulareal

  • Während der Unterrichtszeiten darf der Pausenplatz nicht benutzt werden.
  • Die Benützung des roten Sportplatzes ist während der Unterrichtszeiten gestattet.
  • Die Turnhalle darf nur mit Hallenturnschuhen betreten werden. In der Halle selbst dürfen keine Süssgetränke und Speisen konsumiert werden.
  • Das Werfen von Schneebällen ist nur auf der Wiese neben dem Sportplatz gestattet. Alle weiteren Bereiche des Schulareals sind schneeballfrei!

3. Verhalten

Grundsätzliches

  • Den Weisungen der Lehrpersonen, der Schulleitung und des Hauswartes ist Folge zu leisten.
  • Das Lärmen, Herumrennen und Raufen in den Schulräumen, Gängen und im Treppenhaus ist untersagt. Ebenso ist das Ballspielen im Schulhaus verboten. Der Gebrauch von elektronischen Geräten ist auf dem ganzen Schulgelände nicht gestattet.
  • Das Mitbringen, Verteilen und Konsumieren von Alkohol, Drogen oder Zigaretten ist verboten. Auf dem Schulareal dürfen keine Waffen, Messer und dgl. mitgeführt werden.
  • Psychische und physische Bedrohungen oder Körperverletzungen gegenüber Mitschülerinnen oder Mitschülern werden nicht geduldet und ziehen eine sofortige Benachrichtigung der Eltern und der Schulleitung nach sich.

Disziplin

  • Von den Schülerinnen und Schülern wird ein altersgemässes soziales Verhalten verlangt. Die Lehrperson oder die Schulleitung kann bei unkorrektem Verhalten disziplinarische Massnahmen anordnen (z.B. schriftliche Arbeiten, zusätzliche Schulstunden oder Ausschluss von Schulanlässen). Schülerinnen und Schüler, welche fortgesetzt disziplinarische Schwierigkeiten bereiten, können im Einverständnis mit den Eltern durch den schulpsychologischen Dienst abgeklärt werden. Die Eltern bestätigen diese Massnahmen durch ihre Unterschrift.

Sorgfaltspflicht

  • Zu den Gebäuden, Anlagen und Schulmaterialien ist Sorge zu tragen. Beschädigungen sind umgehend der Lehrperson zu melden.
  • Mutwillige Beschädigungen werden auf Kosten des Verursachers oder der Verursacherin behoben oder ersetzt.
  • Verlorenes Schulmaterial wird auf Kosten des oder der Fehlbaren ersetzt.

Sauberkeit und Ordnung

  • Es ist überall auf Sauberkeit und Ordnung zu achten. Insbesondere sind Abfälle in die bereitgestellten Behälter zu entsorgen.
  • Bei nasser Witterung kann auf Anweisung des Hauswartes das Betreten der Rasenflächen untersagt werden.

4. Schulgesundheit

  • Bei ansteckenden Krankheiten dürfen die Schülerinnen und Schüler den Unterricht nicht besuchen.
  • Chronische Krankheiten, Allergien und körperliche Beeinträchtigungen sind der Klassen-lehrperson beim Eintritt in die Schule unbedingt mitzuteilen.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind der schulärztlichen Aufsicht unterstellt.
  • Zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit soll den Schülerinnen und Schülern ein Znüni in Form von Früchten, Gemüse und dgl. mitgegeben werden.

5. Verstösse gegen die Schulordnung

  • Massnahmen bei Verstössen gegen die Schulordnung werden von den Lehrpersonen getroffen. Bei grober Missachtung behalten sich Schulleitung und Schulpflege entsprechende Massnahmen vor.
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